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#11
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Kann ich bestätigen
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#12
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Also, hier mal ne Anfang - Ende beschreibung - könnte was länger werden
1. Vernünftige (akustische) Umgebung schaffen & Mikrofonieren Optimal währe dazu natürlich eine Aufnahmekabine mit Noppen oder Pyramidenschaum. Wenn sowas grad nicht zu Hand ist, dann sollte man sich anders helfen. Grundliegen gillt; desto glatter / härter die Oberflächend er Umgebung sind, desto merh Schall wird refexiert. Also könnte man z.B Dicke Wolldecken hinter / ums Mic hängen und sich daraus ne provisorische, nicht geshclossene Kabine basteln. ebenfalls sollten alle möglichen Störenden Schallquellen eliminiert werden. Fenster und Türen zu, mic möglichst weit weg vom PC stellen ( Lüfter). Soviel hierzu, jetzt zur Mikrofonierung. Das Mic sollte so ausgerichtet sein, dess der großteil des "leeren raumes" hinter dem Mic ist. Und bloß nicht in eine Ecke rappen. denn dort entstehen die meisten Reflexionen. Du solltest es aber auch nicht zu neh an einer Wand platzieren die Hinter dir ist. Die Mitte der Membran im Mic sollte grade auf den Mund gerichtet sein. Bei gesang sollte man das Mic etwas höher hängen und LEICHT nach unten anwinkeln. sowas muss man den Kopf minimal in den Nacken legen, was die Stimmbänder streckt ( bei rap aber unwichtig) Man kann das Mic auch LEICHT nach oben richten und dafür etwas weiter nach unten hängen. grade bei stark reflexierenden Böden kann das ein vorteil sein, weil das Mic den Schall der vom boden ausgeht dann etwas geringer aufnimmt. Wenn das Stativ ein galgen ist, dann sollte man den auch benutzen und möglichst weit auf den Aufnehmenden damit zugehen und nich steil nach oben zeigen lassen. Zwischen Mic und Ploppschutz sollten Minc 5-10 Cm Abstand sein ( eine handfläche sollte breit dazwischen passen. und zwischen Ploppschutz und Mund sollten es auch 5-10 cm sein. Aufnahme: Aufnahmen sollten immer nach folgendem prinzip laufen: sobald du beim hören einer spur denkst, dass du dies oder das auch nur etwas besser hinbekommen könntest, machst du die Aufnahme neu. Ebenso bei nicht sitzenden Doppels & übersteuernden Aufnahmen Dauert ggf. ne weile, aber wirkt sich positiv aus, auf dauer. Emphohlene Aufteilung für Spuren gab es ja vorhin schonmal. Die Aufnahme sollte auch über die hardware schon möglichst laut gepegelt sein - natürlich nicht zu laut, aber auf gut hörbarer Lautstärke. Wenn du keinen hardware Kompressor hast, kannst du auch einen Softwarekompressor auf den EINGANGSKanal des Sequenzers legen ( auf dem Softwaremixer sollte der ganz links sein) Den stellst du dann wie folgt ein: Threshold: - 20 db Ratio: 2:1 Attack und Release auf den kleinsten Wert oder "fast" Output: gewünschte Lautstärke. Das Kompressiert dann schon das Signal VOR, somit kannst du etwas lauter pegeln ohne, dass es überstuert bzw lauter einrappen, ohne das dat passiert. Wie gesagt, der soll vorkompressieren, nicht so einstellen wie einen mitdem du abmischst. Das ganze kannst du natürlich auch direkt mit einem noisegate oder Expander machen, um rauschen / störgeräusche zu entfernen. ABER VORSICHT(!) stell die beiden Sachen nicht zu krass ein, denn was einmal weg ist, ist weg! Aufnahme fertig, Pre-Mixing: (Ich bezeichne das nun einfach so) Erstmal schneidest du alle übergänge wenn welche da sind, kopierst ggf. Hooks usw und passt dann erstmal die lautstärken der Spuren an, sodass es schonmal vernünftig klingt. Dann Routest du alle Spuren auf die sogenannten busse (wenn du das nicht schon im standart projekt definiert hast) sowas geht nur mit einigermaßen anspuchsvollern Sequenzern wie Cubase usw. Dort läuft das z.B so ab: Spur auswählen und links bei "Out" die gewünschte gruppe/Bus auswählen. Pro part gibt es einen bus (oft auch gruppe genannt) und ebenfalls eine für die Hook. Wozu?: Ein Bus ist ein Kanal, durchden die gewählten kanäle durchlaufen. Legt man z.B einen Effekt auf den Bus, liegt dieser auf allen Spuren, die den Bus als augang haben. somit mischt du immer nur eine Spur pro Part und bearbeitest damit alle dazugehörigen Spuren. Wenn das geschafft ist, werden erstmal per Noisegate / Expander störgeräusche entfernt, sofern welche da sein. Dann folgt der Equalizer. alles unter 120Hz ist egal und kann weggeregelt werden. Ebenfalls alles ab 16.000HZ (16 KHZ). Der Allgemeine grundton der Stimme liegt so um 500 HZ - da würd ich wenig ändern. Männlche Stimmen haben den grundtun bei rund 125 Hz, weibliche bei etwa 250 Hz. Interessant wird es meist so ab 1000 HZ oder 1 khz. zwischen 2 khz und 4 khz liegt die Sprachverständlichkeit. Änderungen ind em bereich hört man also sehr Intensiv heraus. ab ca. 7500 Hz liegt die brillianz, sprich Starke Höhen, wie "S" laute. Wenn man hier absenkt, vermindert man schonmal störedne S-Laute ( hat etwa den Effekt eines D-Essers) Dann der Kompressor: Als grundeinstellung kannst du die von obene nehmen, stellst nur die ratio ggf höher ( ich würd was tischen 2:1 und 4:1 nehmen) und Gain natürlich auch anpassen. jetzt kann man noch Minimalen Hall auf die stimme oder einzelne Spuren ( Reimdoppels z.,B) legen um das ganze flüssiger wirken zu lassen. Auch so Sachen wie Röhrensimulation können jetzt angesetzt werden. Auf die Madterspur kommt am Ende dann noch ein limiter ( macht das ganze nochmal im gesamten lauter und schützt vor überstuerungen) und ggf. ein multibandkompressor ( aber nur wenn man sich damit auskennt würde ich sagen.) Dann paar mal drüberhören und ggf kleine fehler korrigieren. sprichern, ne stunde oder 2 sosnt was machen und nochmal drüber hören - wenns gefällt exportieren. Warum die Paue: wegen der Authenzität des gehörs. Nach soner Mixing session hat man zumeist kein gefühl mehr dafür, was jetzt authentisch klingt und was nicht. so..mehr folgt ggf die Tage... |
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#13
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Wow! Danke erstmal schon dafür, ein sehr ausführlicher Bericht! Das mit den Bussen (bzw Kanälen im Mixer?) kann FL Studio natürlich auch, soweit ich das sehe. Aber ich hab Cubase ohnehin auch, also kein Problem.
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#14
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Zitat:
deswegen definiere ich in Cubase imer ein Standart Projekt. Also öffne einprojekt, erstelle alle nötigen Spuren ( 3 parts a 5 Main,5Doppel,2Reimdoppel und eine Addlipspur) sowie die Spuren für die Hook. passe alle Lautstärken vorweg an ( main = 0, doppel = -10, reimdoppel = -14) und panne die Reimdoppels und die Reimdoppel & die beiden doppelspuren der Hook. Dann Route ich das ganze auf die Busse /gruppenspuren, pack das in Ordner ( Ordnerspuren für jeden part, zur übersicht) und färbe die spuren ( zur übersicht) und dann "datei -> Als vorlage speichern" somit einmal viel, dannach garkeine arbeit mehr damit
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#15
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Werd ich genau SO machen! Wenns Probleme gibt, meld ich mich wieder. Also nochmal danke, es war dringend nötig, dass ich mein Wissen was Vocal Processing anbelangt ein bisschen erweitere, ich hab das bis jetzt doch etwas "amateurhaft" gemacht.
Peace, Diary |
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